1110 Wien, Brehmstraße 2
  • 31 geförderte Mietwohnungen
  • 26 Garagenstellplätze
  • Baubeginn: 11/2010
  • Fertigstellung und Übergabe: 12/2011
  • Architektur: heri&salli Architektur ZT-GmbH [https://www.heriundsalli.com]
  • Heizwärmebedarf HWB[SK] : 30,2 kWh/m²/a
  • BauXund Chemikalienmanagement
Fotos:
Lageplan:
Erreichbarkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:
Projektbeschreibung:

[…]

Bau- und Ausstattungsbeschreibung:

RECHTLICHES:

Die Firma Bauhilfe Gemeinnützige GesmbH ist grundbücherlicher Eigentümer der Liegenschaft 1110 Wien; Brehmstraße 2 (EZ 1554, Grundbuch  01107 Simmering,) und errichtet aufgrund eines bewilligten Projektes eine Wohnhausanlage, bestehend nach derzeitigem Planungsstand aus derzeit insgesamt ca 31 Wohneinheiten (vorbehaltlich etwaiger Zusammenlegungen oder Teilungen sowie allenfalls auch Widmungsänderungen in Büros, Arztpraxen, etc. soweit diese Zusammenlegungen oder Teilungen bzw. Widmungsänderungen schutzwürdige Interessen der Käufer nicht beeinträchtigen),einer Tiefgarage mit insgesamt ca 26 Abstellplätzen für KFZ und diversen Technik- und Allgemeinräumen. Je Wohnung ein Einlagerungsraum im Keller, je Wohnung ein Notkaminanschluss.

Die erforderliche Förderungszusicherung des Landes Wien, MA 50 – NF 9658/09/Fi – datiert mit 22.06.2010  liegt vor.

Allgemein- bzw Gemeinschaftsräume

1 Untergeschoß: Heizraum, Wasseranschlußraum, Einlagerungsräume, Garage, Hauskeller

EG: 1 Kinderwagen- und Fahrradabstellraum, 1 E-Zählerraum, 1 Müllraum, Garage

1.OG 1 Gemeinschaftsraum mit WC, Kleinkinderspielbereich, Überdachter Hof

KONSTRUKTIVES:

Die Errichtung des tragenden Wandsystems in den Wohngeschoßen erfolgt teilweise in Ortbeton bzw. Hohlwandfertigteilen; zusätzliche Außenwanddämmung für erhöhten Wärmeschutz (Niedrigenergiehausstandard). Raumhöhe in den Wohngeschoßen ca. 2,50 m; technische Einbauten (z.B. Verziehungen von Installationen bzw. abgehängte Decken) können zu einer teilweisen oder gänzlichen Minderung der Raumhöhe führen.

Die nicht tragenden Innenwände der Wohnungen werden als Gipskartonständerwände ausgeführt.

Die Gestaltung der Stiegenhäuser sowie der allgemeinen Bereiche und Räume erfolgt aufgrund eines umfassenden Farb- und Materialkonzeptes.

ALLGEMEINE EINRICHTUNGEN:

1 Personenaufzug; Minutenlichtanlage im Stiegenhaus; Zentralsperre in und zu allgemeinen Bereichen und Räumen der Wohnhausanlage sowie wohnungsweise für Postkästchen, Einlagerungsräume und Wohnungseingangstüren; automatische Türöffnungs- samt Gegensprechanlage.

Mediale Versorgung:

erfolgt durch UPC- Telekabel (ORF1, ORF2, ATV plus und UKW- Programme) und eine Gemeinschaftssatempfangsanlage ohne Signalaufbereitung.

HEIZUNG UND WARMWASSER:

Das Objekt wird zentral beheizt (Gasheizkessel mit Brennwerttechnologie). Der Vertragspartner für den Bauträger sowie für die künftigen Wohnungsmieter ist die Firma GTE Gebäude-Technik-Energie-Betriebs- und Verwaltungsgesellschaft mbH & Co KG, mit der die künftigen Wohnungsmieter Einzel-Versorgungsverträge für Wärme und Wasser abschließen. Die Warmwasseraufbereitung erfolgt zentral. Die Heizkostenverrechnung erfolgt primär aufgrund einer verbrauchsabhängigen Zählung. Die Zähler von Laubengangwohnungen sind im Wohnungsverband, jene der restlichen Wohnungen im Stiegenhaus.

Sämtliche Wohn- und Aufenthaltsräume sowie Bad und Küchen erhalten Stahlblechradiatoren, die Anordnung ist den Polierplänen zu entnehmen, Heizkörper-Anspeisung in der Regel mittig.

Verbrauchsmessung für Warm- und Kaltwasser wohnungsweise mittels Durchflussmengen-Zähler; diese befinden sich (ebenso wie die Absperrvorrichtungen für Warm- und Kaltwasser) innerhalb der entsprechenden Versorgungsschächte im Wohnungsverband Zähler und Absperrvorrichtungen von Erdgeschoßwohnungen können in Einzelfällen auch darunterliegenden Geschoß angeordnet sein.

Die jährliche Ablesung der Warmwasser-, Kaltwasser- und Heizungszähler durch den Wärmelieferanten erfolgt zentral über ein M-BUS System

FASSADE, FENSTER UND TERRASSENTÜREN:

Die Fassade wird nach einem umfassenden Farb- und Materialienkonzept gestaltet.

Sämtliche Belichtungselemente der Wohnungen (Fenster, Fenstertüren, etc.) sind als Holzkonstruktionen mit 2-fach Isolierverglasung ausgeführt.

Jeder Aufenthaltsraum verfügt über zumindest ein Element mit Kippfunktion (Dreh-Kipp-Beschlag).

Je Schlafraum ist ein Zuluftelement, welches sich in Abhängigkeit der Raumluftfeuchte

öffnet und schließt, vorgesehen.

 

AUSSTATTUNG DER WOHNUNGEN:

        

1. Elektroinstallation:

Die Strombereitstellung erfolgt von zentralen Zählerplatzeinrichtungen mit Nachzählabsicherung durch Sicherungsautomaten in jeder Wohnung. Jede Wohnung erhält 7 STROMKREISE, und zwar zwei für Beleuchtung und Steckdosen generell sowie je einen Stromkreis für E-Herd, Geschirrspüler, Waschmaschine, Stromkreis Schuko Küche, Stromkreis Kühl- und Gefrierschrank, sowie zusätzlich einen vorbereiteten Stromkreis für den Badezimmerstrahlerwandauslass.
Die Elektro- und Sanitäranschlüsse der einzelnen Räume sind wohnungsweise dem Polierplan zu entnehmen.

2. Wand- und Bodenbelag:

Sämtliche Decken und Wände – soweit nicht verfliest – werden malerfertig gespachtelt und mit weißer Malerfarbe überrollt.
Die Wände im Bad erhalten als Wandbelag eine keramische Verfliesung bis ca Türzargenoberkante.
Die WCs erhalten einen Fliesensockel.
Der Boden im Bad und WC wird verfliest.
Die Schlafzimmer und Maisonettestiegen werden mit Teppich versehen, der Boden in den übrigen Räumen wird als Laminatboden ausgeführt.

3. Sanitär:

Das WC wird mit einem Stand – WC inkl. Sitzbrett ausgestattet; die WC-Spülkästen werden mit entsprechenden Spartasten ausgeführt.
Jede Wohnung erhält einen Waschmaschinenanschluss in der Regel mittels Doppelspindelventil beim Waschbecken.
In den Küchen bzw. den Küchenbereichen wird ein gemeinsamer Wasser- zu- und – Ablauf für Abwäsche und Geschirrspüler ausgeführt. Die Sanitärinstallation bei Küchen mit angrenzender Betonwand erfolgt Aufputz.

  • 4. Lüftung:

Die WCs und Bäder (bzw. Bad/WCs) erhalten eine mechanische Lüftung (in aller Regel Einraumlüfter) mit Hygrostatsteuerung im Badezimmer, sowie Nachlaufrelais im WC.
Küchen bzw Kochnischen: mechanische Lüftung mit Aufputzlüfter schaltbar über Ausschalter

  • 5. Innentüren:

Die bauseits vorgesehenen Stahlzargen werden weiß deckend lackiert. Es werden Türblätter (weiß) inkl. Beschläge montiert; die Aufgehrichtung ist den Vertragsplänen zu entnehmen.

6. Wohnungseingangstüren:

Vollbautüren Widerstandslasse WKII, Klimaklasse „c“ (Laubengangtüren Klimaklasse „d“), mit Doppelfalzzarge und mehrfach Türverriegelung mit Türspion und Namenleiste.

  • 7. Beschattung:

Sonnenschutz laut bauphysikalischer Vorgabe